
Nachhaltige Hilfe für eine bessere Zukunft
Unser Engagement in Toranka Bantang -und zukünftig auch anderen Dorfgemeinschaften in extremer Armut- verfolgt klare Ziele, um die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern:
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Solarbrunnen bauen: Zugang zu ausreichend sauberem Wasser für alle.
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Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen: Unterstützung beim Aufbau von "Gärten der Solidarität", damit die jeweiligen Dorfbewohner:innen durch Anbau den Eigenbedarf decken und durch Verkauf von Gemüse und Obst Einkommen generieren und Tiere wie Schafe, Ziegen und Hühner halten können.
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Stabile Häuser errichten: Schutz vor den extremen Wetterbedingungen durch Errichtung fester Wohnhäuser.
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Ausbildung und Qualifizierung ermöglichen: Zugang zu Bildung und Ausbildung ermöglichen, um Jugendlichen und Erwachsenen eine Zukunftsperspektive in ihrem Heimatland zu geben.
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Medizinische Versorgung: Verbesserung von schnelleren Hilfe in Notfällen. Aufklärung über Hygiene und Wundversorgung, Kindergesundheit und Förderung von Kindern mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen.
Gemeinsam für Gambias Töchter: WEVA und das Projekt Sunshine
In Gambia sind über 75 % der Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung (FGM/C) betroffen. Obwohl die Praxis gesetzlich verboten ist, wird das Verbot aus Tradition kaum durchgesetzt. Weibliche Genitalbeschneidung (FGC), Früh- und Zwangsheiraten zerstören die gesundheitliche und psychische Unversehrtheit von Mädchen und Frauen. Betroffene leiden lebenslang unter massiven Schmerzen und medizinischen Komplikationen.
Der Teufelskreis aus Tradition und Armut
Oft fehlt es den Familien schlicht an wirtschaftlichen Möglichkeiten und dem Mut, mit patriarchalen Traditionen zu brechen. Aufklärung allein reicht nicht – es braucht medizinische Heilung und echte wirtschaftliche Perspektiven. Um Mädchen vor diesem schweren Trauma zu schützen, arbeitet der Verein WEVA eng mit Binta Bah zusammen.
Binta Bah, Gründerin des Vereins Lundu e. V. und „Bremer Frau des Jahres 2026“, floh einst selbst als Betroffene von Gambia nach Deutschland. Aus dieser persönlichen Geschichte heraus gründete sie das „Projekt Sunshine“ in Gambia.
https://www.butenunbinnen.de/videos/bremer-frau-jahres-auszeichnung-binta-bah-genitalverstuemmelung-100.html
Bildung als Schlüssel und Schutz
Das Projekt setzt auf gezielte Aufklärung in ländlichen Regionen und schließt verbindliche Verträge mit Familien. Die Eltern verpflichten sich, ihre Töchter bis zur Volljährigkeit mit 18 Jahren vor FGM/C und Zwangsheirat zu bewahren. Im Gegenzug unterstützt das Projekt die Familien mit Schulgeld, Kleidung und essenziellen Sachgütern. Dadurch wird die Existenz gesichert und der Fokus auf die Bildung der Mädchen gelenkt. Gemeinsam kämpfen WEVA und Binta Bah für ein selbstbestimmtes Leben und den Schutz weiblicher Gesundheit.
Medizinische Hilfe und Rekonstruktion
Neben der Prävention ist auch die medizinische Hilfe ein zentraler Baustein vor Ort: Nahe der Hauptstadt Banjul bietet ein spezialisierter Gynäkologe, der seine medizinische Ausbildung an einer Universität in England abgeschlossen hat, wichtige Defibulationen und Rekonstruktionen an. Solche Operationen geben betroffenen Frauen ihre körperliche Gesundheit, Schmerzfreiheit und Lebensfreude zurück. Die Kosten für einen diesen lebensverändernden Eingriff belaufen sich auf rund 25.000 Dalasi (ca. 330 bis 350 Euro).
Ihre Spende schenkt Zukunft
Bitte unterstützen Sie diese wichtige Arbeit vor Ort mit Ihrer Spende unter dem Verwendungszweck „SUNSHINE- Hilfe für Gambias Töchter“, um Frauen und Mädchen aktiv auf ihrem Weg zur Gesundung und in eine selbstbestimmte Zukunft zu begleiten.
